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Atemschutzleistungstest (Finnentest) durchgeführt

Auf Grund des Beschlusses der neuen Richtlinie Tauglichkeitsuntersuchungen des OöLFV am 17.09.2015 trat mit 01.01.2016 neben einigen anderen auch die neue Atemschutztauglichkeitsuntersuchung (ASUS neu) in Kraft.

Somit absolvierten am Montag dem 7.3.2012, bereits 9 Atemschutzgeräteträger den Test. Da in unserem Feuerwehrhaus die Gegebenheiten nicht vorhanden sind, durften wir die Maschinenhalle bei Kamerad Johann Forstner nutzen. Zwischen den einzelnen Stationen wurden immer wieder Pulsmessungen durchgeführt um Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit ziehen zu können. Der sogenannte Finnentest ist trotz der starken Beanspruchung bei den Kameraden sehr gut angekommen.

Die Atemschutztauglichkeit wird im neuen Modell in drei Schritten ermittelt (vormals lediglich zwei Stufen: Untersuchung durch Arzt und subjektive „Tagesverfassung“). Zu den bisherigen Überprüfungen kommt nun noch ein einsatzbezogener Leistungstest zur Feststellung der körperlichen Eignung hinzu. Dieser sogenannte „Finnentest“ muss jährlich mit einer Zeittoleranz von drei Monaten in der eigenen Feuerwehr durchgeführt werden und ist mit positivem Ergebnis zu absolvieren.

Station 1: Gehen ohne und mit zwei Kanistern (Zeit: 4 min)

100m gehen mit Kanister (je 16,6 kg) und 100m gehen ohne Kanister

Station 2: Stiegen hinauf und heruntersteigen (Zeit: 3,5 min)

ca. 180 Stufen (90 hinauf und 90 hinunter)

Station 3: Hämmern eines LKW-Reifen (Zeit: 2 min)

Mit einem Vorschlaghammer (ca. 6kg) muss ein LKW-Reifen (ca. 47kg) über eine Strecke von drei Metern geschlagen werden.

Station 4: Unterkriechen und übersteigen von Hindernissen (Zeit: 3 min)

Auf einer Länge von acht Metern werden mit einem Abstand von zwei Metern 60cm hohe Hindernisse aufgebaut. Die Hindernisbahn soll dabei eine Breite von zwei Metern nicht unterschreiten. Diese Hindernisse müssen in drei Durchläufen abwechselnd unterkrochen bzw. überstiegen werden.

Station 5: C-Schlauch einfach rollen (Zeit: 2 min)

Ein C-Schlauch (STORZ C 52MM 15M) muss einfach aufgerollt werden. Dabei darf sich das Ende nicht von der Stelle bewegen.

 

Ein großes Danke gilt unserem Atemschutzwart HBM Forstner Markus sowie seinen Helfern für die Durchführung und natürlich allen Geräteträgern für die tollen Leistungen!!